Die Kartoffel - die unbekannte Knolle

Bereits seit Jahrhunderten werden neue Kartoffelsorten gezüchtet. Heute existieren weltweit rund 5.000 verschiedene Sorten. Davon werden in Europa rund 1.500 angebaut.

Relativ neue Sorten sind die vorwiegend festkochende Kartoffel Natscha und Soraya, die frühste vorwiegend festkochende Sorte ist Magda. Zur Kartoffelvielfalt gehören auch die mehlig kochenden und gelbfleischigen Sorten wie Gunda. Alle erfüllen die Anforderungen an gesunde, schmackhafte Lebensmittel.

 

Wussten Sie schon, dass...

  • die Methode des "Gefriertrocknens" von Kartoffeln keinesfalls eine Erfindung der neuzeitlichen Lebensmittelindustrie ist? Bereits die Inkas wussten, dass die Knollen über Jahre hinweg haltbar blieben, wenn sie abwechselnd dem Nachfrost und der Sonne ausgesetzt wurden.
  • die Kartoffel dem Menschen bereits seit mindestens 6000 Jahren als Nahrungsmittel dient?
  • die Kartoffel reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist aber wenig Energie liefert? Und dass sie darum zu Unrecht als "Dickmacher" gilt? Gekochte Kartoffeln oder Pellkartoffeln weisen pro 100 Gramm etwa 298 kJ auf, das sind 70 kcal. Damit sind sie relativ kalorienarm.
  • die ernährungsphysiologisch wertvollsten Teile der Kartoffel direkt unter der Schale sitzen? Die dort konzentrierten Nähr- und Mineralstoffe gehen beim Schälen jedoch leicht verloren.
  • beim Schälen von Kartoffeln je nach Schälmethode "Schälverluste" von 11 bis 50 Prozent entstehen?
  • immer weniger Kartoffeln auf die "klassische" Art als Salzkartoffel oder Bratkartoffel gegessen werden und stattdessen immer mehr Veredelungsformen wie Pommes Frites, Reibekuchen, Kartoffelpulver oder Knabberartikel auf den Markt kommen?
 
 

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen. Warnhinweise und Warnsymbole beachten.